Die schönsten Strände

El Médano

Der Name El Médano dürfte vor allem Surf-Freaks ein Begriff sein, findet doch hier alljährlich dank garantierter Winde ein Surf-World-Cup statt. Der Strand von El Medano erstreckt sich kilometerweit als längster Strand Teneriffas vom Fischerhafen bis zu einem Vulkanfelsen, dem Montaña Roja. Er ist relativ fein und heller als die meist schwarzen Strände Teneriffas. Der meist frische Brise kommt nicht nur den Surfern zugute, sondern macht auch den Strandaufenthalt meist angenahm. Manchmal weht es allerdings auch etwas zu stark. Vorsicht. Auch hier niemals die Sonnenschutzcreme vergessen.

Las Teresitas

Las Teresitas muß man erlebt haben. Gelber Sand aus der Sahara, Palmen und ein bunt gemischtes Publikum aud Jung und Alt. Hier kommt am ehesten Karibikatmosphäre auf. Las Teresitas ist der Hausstrand der Bewohner Santa Cruz. Hier ist immer was los. Von Fußballturnieren über Regatten bis hin zu Werbeaufnahmen und Modenschauen reicht die Palette der Veranstaltungen. Dem Strand vorgelagert befinden sich Wellenbrecher sodaß man gemählich seine Runden schwimmen kann. Auch ganz Kleine haben hier ihren Spaß. Die Anfahrt ist einfach und genügend Parkplätze sind vorhanden.

Bollullo

Ganz herrlich ist auch der Strand von Bollullo, östlich von Puerto de la Cruz im wunderschönen Rincon gelegen. Der Weg dorthin ist etwas beschwerlich. Entweder man parkt sein Auto weit oberhalb, dann muß man mit ca. einer halben Stunde Fußmarsch rechnen. Oder man riskiert eine Fahrt durch die engen Wege zwischen Bananenfeldern hindurch und nimmt bei Entgegenkommen eines Fahrzeuges auch mal einen längere Fahrt im Rückwärtsgang in Kauf . Man kann bis an die Steilküste heranfahren und hat nur noch den Abstieg über Treppenstufen in die Badebucht vor sich. Es lohnt sich aber in jedem Fall, denn der Strand hat außer feinem schwarzen Sand und einer herrlichen Kulisse auch eine sehr schöne Brandung zu bieten. Achtung Strömungen ! Unten befindet sich ein kleiner Kiosk und eine Sonnenschirmvermietung. Kleiner Tip am Rande: Auf den Kaffee sollte man hier lieber verzichten…

Los Patos

Wenn man bei seinem Abstieg in die Bollullo-Bucht die Aussichtsplattform erreicht hat und sich dann rechts in die Büsche schlägt und bei gebückter Haltung am Rande der Bananenplantage sich weiter fortbewegt, dann erreicht man nach ca. hundert Metern den Strand Los Patos (Die Enten). Allerdings wird der weitere Abstieg dann etwas bescherlicher und auch gefährlicher, da immer mal wieder die Befestigungen wegrutschen. Aber in einer einigermaßen guten körperlichen Verfassung (!) ist auch das kein Problem. Unten befindet sich ein langgezogener Strand vor einer wunderschönene Steilküste. Hier kann man sich wirklich vom Trubel erholen, und auch FKK ist kein Problem. Überfüllung ausgeschlossen. Achtgeben auf die Brandung und vor allem auf Unterströmungen.

La Tejita

Der Playa de las Tejitas ist gleich hinter dem Montaña Roja, dem Felsen der den Strand El Medano begrenzt. Die Bucht dort ist nur durch einen längeren Fußmarsch zu erreichen und deswegen meist menschenleer, das macht diesen Strand besonders reizvoll. Der Sand hier ist etwas dunkler, aber genauso fein wie der von El Médano.

Taganana

Taganana ist wunderschön am Rand des Anaga-Gebirges gelegen, herrlich zum Fischessen und Weintrinken, hat aber auch einen wunderschönen schwarzen Vulkansandstrand, den man aber nur im Sommer genießen kann. Im Winter ist die Brandung die meiste Zeit so stark, daß man vom Strand nicht viel sieht.

Playa de la Arena

Der romantische Playa de la Arena befindet sich unterhalb des Fischerortes Puerto de Santiago an der Südwestküste der Insel. Von einer Ausssichtsplattform oberhalb des Strandes hat man eine Aussicht bis auf die Insel La Gomera. Man fiindet eine kleine Promenade mit diversen Bars und Restaurants. Zu empfehlen ist das Strandrestaurant La Sirena und hier insbesondere die Fischspezialitäten.

Playa Jardin

Playa Jardin (Gartenstrand) ist ein Strand im Westen von Puerto de la Cruz, der wie auch der Lago Martianez vom Lanzaroter Künstler Cesar Manrique gestaltet wurde. Der Strand wird seinem Namen voll gerecht, befindet er sich doch hinter pflanzenreich gestalteten Parkanlagen. Die Bucht selber wurde durch Grotten mit Wasserfällen und Planschbecken aufgewertet. In einigen hundert Metern Abstand hat man Felsen ins Wasser gelassen um die Brandung zu entschärfen. Trotzdem findet man hier noch ausreichend Spaß in den Wellen.

Las Gaviotas

Las Gaviotas (die Möwen) erreicht man, wenn man von Santa Cruz kommend Las Teresitas links liegen läßt, die Berge erst ein Stück hinauffährt und dann rechts abbiegt in eine enge nach unten führende Serpentine. Hier geht alles noch ein bißchen lockerer zu. Der Parkplatz ist nicht asphaltiert, der bestehende Kiosk etwas weniger sauber gehalten, die Brandung ist herrlich, FKK ist gestattet, rumknutschen auch. Kurz gesagt, der Strand ist „Kult“ und ein Muß für alle die es gerne etwas alternativer mögen.

Lago Martianez

Nein, es gibt keinen Badesee auf Teneriffa. Lago Martianez ist eine Badelandschaft direkt am Stadtkern an Puertos Felsenküste. Inmitten von Lavafelsen hat hier der Lanzaroter Künstler César Manrique acht künstliche Badeseen integriert. Wasserfälle, Palmen und Skulpturen vervollständigen das Bild. Hier kann man ganz gemütlich auf einem Liegstuhl unter einem Sonnenschirm relaxen. Keine Sand, keine Wellen, aber trotzdem ganz nett. Eintritt: 325 Pesten, ca. 3,90 DM.