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Spanien demonstriert FÜR Flüchtlinge

In Barcelona haben am vergangenen Wochenende zehntausende Menschen dafür demonstriert, dass Spanien mehr Flüchtlinge aus Kriegsgebieten aufnimmt. Man geht von ca. 160.000 Demonstranten aus, die dem Aufruf der Organisation „Casa Nostra Casa Vostra“ (übersetzt: mein Haus ist dein Haus) gefolgt waren. Die zurzeit amtierende spanische Regierung unter Rajoy hat bis heute lediglich 1.000 Flüchtlinge aufgenommen, obwohl laut Absprache mit der EU mindestens 16.000 Flüchtlingen Schutz gewährt werden sollte. Die Demonstranten erschienen in blauer Kleidung mit blauen Flaggen und liessen so sinnbildlich eine riesige Welle entstehen, die sich Richtung Zentrum bewegte. Ziel der Bewegung war es, die Verantwortung gegenüber Menschen anzumahnen, die jeden Tag in Todesangst leben müssen und nicht einmal die lebensnotwendigsten Dinge zur Verfügung haben. (rp-online)

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BLI-Endbericht bestätigt DST als Exzellente Dt. Auslandsschule

Chefinspektor des Auswärtigen Amtes: „Die DST gehört nun weltweit zu der Spitze der Deutschen Auslandsschulen“

Nach einer einwöchigen Prüfung vom 6. bis zum 11. November 2016 vergaben die Inspektoren der Bund-Länder-Inspektion 2 (BLI) der Deutschen Schule Santa Cruz de Tenerife erneut das begehrte Gütesiegel „Exzellente Deutsche Auslandsschule“. Seit Februar 2017 liegt der Schule der offizielle Inspektionsbericht der BLI vor. Damit kann die DST wiederholt belegen, dass sie zu den besten Deutschen Auslandsschulen gehört und den umfangreichen und hohen Qualitätsansprüchen der externen Evaluation genügt. 15 Merkmale wurden mit den dazugehörenden Untermerkmalen untersucht. Die Inspektoren führten über 50 Unterrichtsbesuche und zahlreiche Interviews mit den verschiedenen Gremien der DST durch. Im Abgleich mit den schulischen Konzepten, Protokollen und einem Selbsteinschätzungsbogen der Schulgemeinschaft kamen sie zu folgendem Ergebnis: Die Deutsche Schule Santa Cruz de Tenerife konnte in 14 von 15 zu beurteilenden Merkmalen mit gutem bis hervorragendem Resultat abschließen. Weiterlesen

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Wo bleibt die Polizei?

„Der fliegende Handel hat sich am Playa de Las Américas ganz enorm ausgebreitet und es macht traurig, wie die Strasse aussieht, ohne das sich die Polizei darum kümmert.“ So äußerte sich unlängst die Vereinigung der Geschäftsinhaber am Playa de Las Américas und der Costa Adeje. Ihr Präsident Víctor Sánchez weist darauf hin “das sich das Problem immer mehr ausweitet” und die fliegenden Händler “ohne Rücksicht auf die Touristen zugehen und diese belästigen, während sie in Ruhe etwas in der Bar trinken möchten.“ Die Vereinigung der Geschäftsleute umfasst mittlerweile 300 Selbstständige, die kein Verständnis mehr für die Passivität der lokalen Polizei haben, die „in keiner Weise gegen den verbotenen Handel der Verkäufer vorgeht“. Weiterlesen

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Warnung! Eis im Teide Nationalpark

Der Teide Nationalpark hat aufgrund von Eisvorkommen den Wanderweg Nummer 11 des Mirador de La Fortaleza und eine Teilstrecke des Wanderweges Nummer 7 zwischen der Schutzhütte von Altavista und dem Mirador de La Fortaleza geschlossen, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. In einer Pressemitteilung erklärte die Regierungsstelle, dass die besagten Wege zurzeit vereist sind und für die Dauer der Arbeiten zur Wiederherstellung und Reinigung geschlossen bleiben. Ausserdem werden alle Personen, die die noch offenen Wanderwege im Nationalpark nutzen möchten dringend gebeten, unbedingt entsprechende Vorkehrungen für eine sichere Wanderung zu treffen (Wanderausrüstung, passende Kleidung und Schuhwerk, Bewusstsein für Gefahr, usw.) da auch auf diesen Wegen das Auftreten von Eis, vor allem in den frühen Morgenstunden, jederzeit möglich ist und eine grosse Gefahr für Stürze und Unfälle birgt. (Diario de Avisos)

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59 Flüchtlinge vor Gran Canaria gerettet

Die spanische Seenotrettung hat in der Nacht zu Donnerstag 59 Menschen, darunter 47 Männer, 11 Frauen, eine Schwangere und ein Baby, 163 Meilen südlich von der Insel Gran Canaria gerettet. Nach Angaben der staatlichen Agentur an die Europa Press wurde die Guardia Civil am Mittwoch über das Auslaufen eines Bootes von Cape Bojador an der Nordküste der Westsahara unterrichtet. Daraufhin wurde umgehend das Flugzeug Sasemar 103 sowie das Bergungsschiff Guardamar Talía aktiviert, die bis in die Nachtstunden damit verbrachten, die Position des Flüchtlingsbootes ausfindig zu machen und schließlich das Containerschiff MSC Barcelona in die ausgemachte Zone navigierten. Als die MSC Barcelona das Flüchtlingsboot ausfindig gemacht hatte, blieb es an dessen Seite bis die Guardamar Talía gegen 23:00 Uhr eintraf. Das staatliche Bergungsschiff erreichte daraufhin am Donnerstagmorgen um 9:30 Uhr den Hafen von Arguineguín (Gran Canaria). Alle Flüchtlinge waren offensichtlich bei unbeschadeter Gesundheit. (Diario de Avisos)

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Der Bananen-Burger gewinnt

Die Stadt Santa Cruz de Tenerife hat in dieser Woche die Gewinner der dritten Edition der „Soho Burger Tour“ bekannt gegeben, an der ein Dutzend Gastronomie-Betriebe der Hauptstadt Teneriffas teilgenommen haben. Der Mini-Burger aus frisch gebackenem Sesambrötchen, Salat, Tomaten, Avocado und Banane mit Kartoffelchips und Mojo den die „La Perrera Surf Bar“ (Calle Jesus Nazareno, 12) anbietet, war der absolute Publikumsliebling unter den zehn Teilnehmern und gewann den ersten Preis: eine Wellness-Session im Iberostar Grand Hotel Mencey sowie einen Geschenkkorb mit Produkten der Firma Libbys. Das „El Rinconcito Dalia“ (Calle Sabino Berthelot, 48) kreierte für den Wettbewerb einen Burger aus selbgebackenem Brötchen mit Rindsfrikadelle, Chicote-Sauce, Senf, Kohl, karamellisierten Zwiebeln, Speck und Edamer und errang damit den zweiten Platz. Weiterlesen

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Modemesse mit „Kurven“ auf Teneriffa

Mehr als einhundert Firmen werden vom 30. März bis zum 2. April 2017 an der Modemesse Teneriffas teilnehmen, die erstmalig nicht nur von internationalem Charakter geprägt sein wird, sondern auch ein umfangreiches Angebot grosser Konfektionsgrössen in Zusammenarbeit mit dem Programm „Frauen mit Kurven“ vorstellen wird. Auf der Messe werden mehr als 50 Modeschauen stattfinden, an denen ein Team von 160 Personen beteiligt sein wird, einschließlich der Models, Stylisten, Friseure und Hostessen, um kein Detail dem Zufall zu überlassen. Die Veranstaltung wird über rund 9.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche verfügen, mit zusätzlichen 3.000 Quadratmetern für die Laufstege und wird internationale Vertreter aus dem Senegal, Kolumbien, Madeira, den Kapverden und den Azoren begrüßen. Weiterlesen

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Dani Martín ausverkauft

Die 11. Edition des „Festival Mar Abierto“ auf den kanarischen Inseln feiert bereits den ersten Riesenerfolg des Jahres 2017. Die Eintrittskarten für Dani Martín (La Montaña Rusa), einer der Protagonisten des Festival-Programmes und der zur Zeit gefragteste Sänger Spaniens, sind sowohl auf Teneriffa als auch auf Gran Canaria komplett ausverkauft – und das bereits drei Monate vor Konzertbeginn und ohne das das Programm des „Festival Mar Abierto“ vorgestellt worden war. Ein eindeutiger Beweis dafür, dass das Festival bereits eine klare Referenz in der kulturellen Landschaft der kanarischen Inseln hat. Ein weiterer Name, der auf dem Festival in den Vordergrund gerückt wird, ist die israelische Sängerin Noa, die mit ihrer Tour „Love Medicine“ auf die kanarischen Inseln kommen und am 1. April 2017 im Teatro Guimerá auf Teneriffa und am folgenden Tag im Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas auf Gran Canaria auftreten wird. Die wenigen verbleibenden Tickets sind noch unter www.tomaticket.es oder www.entradas.com zu buchen. Noa wird mit ihrem ersten Studioalbum seit 2009 begeistern, welches zahlreiche neue Kompositionen und viel Herzblut enthält. (Pressemitteilung)

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Leben ohne Dach

Ein Phänomen, das früher höchstens als bedauerlicher Einzelfall galt, ist heute auf den Kanarischen Inseln längst keine Seltenheit mehr: Menschen, die in verlassenen Häusern oder Ruinen leben müssen, die nicht einmal mehr ein Dach haben. Auf La Palma zum Beispiel steigt die Zahl der Menschen, die kein Zuhause haben stetig an. Sei es in Santa Cruz de La Palma oder in Los Llanos de Aridane – die Armen sind in den Strassen präsent. Sie schlagen sich mit dem Wenigen durch, das ihnen die sozialen Dienste der Regierung und solidarische Menschen auf der Insel zum Überleben geben und wohnen in halb zerfallenen Gebäuden, wie im Barranco El Carmen in Santa Cruz de La Palma und in der Gemeinde von Tijarafe. Es kommen auch immer mehr Menschen von anderen kanarischen Inseln, die sich diesen „Wohngemeinschaften“ anschließen. Weiterlesen

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Hochsaison für Diebe

Wie die kanarische Polizei mitteilt, stehen Touristen zur Zeit in außerordentlicher Gefahr von Trickdieben beraubt zu werden, die immer wieder neue Ideen entwickeln, um sich des fremden Eigentums zu ermächtigen. Am Playa de las Américas, haben sich zum Beispiel einige dieser professionellen Diebe als Polizisten ausgegeben und Touristen um ihre Brieftasche gebeten, um diese angeblich nach Drogen zu untersuchen. Zu diesem Zweck hielten sie eigens angefertigte Polizeiplaketten bereit, um sich auszuweisen. Während sie dann die Brieftasche observierten, raubten sie unbemerkt einen Teil der Geldscheine. Weiterlesen