Am Samstag konnte in der Primera Division der CD Tenerife gegen den FC Getafe leider keinen Punkt gewinnen. Das Spiel endete mit einem 2:1. Torschütze war beide Mal der Uruguayer Albín. Juanlu erzielte wenig später den Anschlusstreffer, doch für einen Ausgleich reichte es zum Schluß vom CD nicht mehr. Der Club bleibt somit in der Tabelle unverändert auf Platz 12.
Vermuteter Kindesmissbrauch – vorschnelles Urteil
Am 24. November wurde ein 3-jähriges Mädchen in das Krankenhaus Nuestra Senora de Candelaria in Santa Cruz eingeliefert, welches an Atemnot litt, mehrere Herzstillstände hatte und inzwischen verstorben ist. Durch blaue Flecken am Körper kam der Verdacht der Kindesmisshandlung und des Missbrauchs auf, so dass der Freund der Mutter des Kindes verhaftet wurde. Wie sich jetzt heraus stellte, war die Vermutung zu schnell ausgesprochen, denn das Kind erlag wohl den Folgen eines Unfalls auf einem Spielplatz, nachdem es nach der ersten Untersuchung wieder nach Hause entlassen wurde. Die Folgen für das falsche Attest waren vier Herzstillstände, von denen das Kind den letzten nicht überlebte.
Flughäfen auf den Kanaren werden nicht privatisiert
Der Plan der kanarischen Inselregierung, einige der Landeplätze an Kapitalanleger und weitere Investoren abzugeben, fand bei der Regierung in Madrid kein offenes Ohr und wurde abgelehnt. Spanienweit bleiben so alle Flughäfen unter der Kontrolle der staatlichen Betreibergesellschaft AENA, die somit ihre Monopolstellung behält. Die AENA ist weltweit der größte Flughafenbetreiber und hat auch außerhalb Spaniens an verschiedenen Flughäfen.
La Laguna – „Kapitel“ wieder eröffnet
In La Laguna hat die beliebte Bar „Kapitel“ wieder geöffnet. Doch nicht alle sind erfreut, denn die Anwohner hatten dafür gesorgt, dass das „Kapitel“ aufgrund der Lärmbelästigung geschlossen wurde. Seither soll sich in der Lokalität einiges getan haben, um für eine bessere Isolation zu sorgen. Die Bürgerinitiative der Anwohner erklärt jedoch, dass es keinen Unterschied zur Vergangenheit gibt und kündigten an, dass sie erneut gegen die Bar vorgehen werden, da man aus einem Haus aus den 70er Jahren unmöglich eine schalldichte Diskothek machen kann.
Zug für Gran Canaria – massive Kritik
Für die Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria wurde der Plan entworfen, dass es für den Parque San Telmo einen Triebwagen mit einem Waggon als Touristenattraktion geben sollte. In den Plänen ist von einem Kostenfaktor von etwa 5 Millionen Euro und der Schaffung von 5000 Arbeitsplätzen die Rede. Die Stadträtin Nardy Barrios, zuständig für die Stadtentwicklung, hat diesen Plan jetzt stark in die Kritik genommen und verurteilt, dass man in Zeiten der Krise nicht so mit Steuergeldern umgehen kann. Sie glaubt auch nicht an die Schaffung einer solch hohen Zahl an Arbeitsplätzen und nennt diese utopisch.
Krise auf dem Arbeitsmarkt – noch keine Besserung
Auch im letzten Monat ist die Zahl der Arbeitslosen leicht gestiegen und zeigt deutlich, dass die Kanaren noch nicht über den Berg sind. Im Vergleich zum letzten Jahr gab es allein eine Steigerung von 40 Prozent bei den Hilfesuchenden, wie die Caritas berichtet. Betroffen sind nicht nur Spanier, sondern auch Deutsche, Briten, Südamerikaner und Afrikaner, die schon lange auf Teneriffa leben und sich hier eine Existenz geschaffen haben. Insgesamt befinden sich inzwischen etwa 8500 EU-Bürger in der Arbeitslosenstatistik, was zum Vorjahr ebenfalls einen Zuwachs von 40 Prozent entspricht.
Unwetter im November – Schäden gehen in die Millionen
Nachdem im November die schwersten Regenfälle seit 41 Jahren gerade in den Gemeinden La Orotava, Los Realejos, Puerto de la Cruz und San Juan de la Rambla schwere Schäden hinterlassen haben, verwöhnt uns die Insel wieder mit wirklich wundervollem Wetter. Für die Gemeinden nur ein schwacher Trost, denn inzwischen sind die Zahlen für die Schäden da und belaufen sich auf mehr als 23 Millionen Euro. Am schlimmsten getroffen hat es Los Realejos, denn nachdem die anderen drei Gemeinden Schäden von jeweils etwa 4 – 5 Millionen Euro zu tragen haben, beläuft sich der Schaden hier auf stolze 10 Millionen. Diese Zahlen sind jedoch noch nicht fest, sondern beruhen vorerst auf einer Hochrechnung, die leider auch noch nach oben korrigiert werden kann.
Nord Krankenhaus – bald werden die Pforten geöffnet
In Buen Paso bei Icod de los Vinos steht die Fertigstellung des Nord-Krankenhauses kurz bevor. Der Inselpräsident Ricardo Melchior begutachtete unlängst die Fortschritt der Bauarbeiten und freut sich auf die Eröffnung 2010. Sogar die Zufahrtstraße ist schon in der Entstehung. Eine gute Nachricht für die Region, die sich bisher für stationäre Behandlungen oftmals bis zum Universitätskrankenhaus nach La Laguna begeben muss.
Fluglotsenstreik – Verzögerungen an den Flughäfen
Die staatliche Flughafengesellschaft AENA will nach einem Bericht auf der Homepage des Senders Canarias 7 das Gehalt der Fluglotsen um 25 Prozent kürzen. Daher sind die Fluglotsen auf den kanarischen Flughäfen in den Streik getreten, was seit Montag zu starken Verzögerungen auf den Flughäfen führt. Auf Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote kam es bei über 100 Flügen zu Verspätungen von bis zu 3 Stunden. Bei einem Flug der Fluggesellschaft Condor hatte dies eine Verzögerung zur Folge, die den Fluggästen eine zusätzliche Übernachtung auf den Kanaren einbrachte.
Fotoausstellung im TEA
Eines der erwähnenswertesten Ausstellungen innerhalb der offiziellen Abteilungen von „Fotonoviembre“ ist die Sonderauslage des Fotografen Thomas Ruff, die das TEA (Tenerife Espacio de las Artes) aufnimmt. Ruff, der als der wichtigste Fotograf der deutschen Schule der neunziger Jahre gilt, stellt eine Reihe unveröffentlichter Fotoaufnahmen der Insel Teneriffa aus, die „Landscapes/Tenerife“ betitelt werden. Es sind zehn Werke grossen Formats, die ausdrücklich für das TEA-Gebäude geschaffen wurden. Vom 5. November bis zum 17. Januar im TEA (Santa Cruz)
