
Am Vorabend des Festes des Heiligen Andreas findet in Icod de los Vinos eine ganz besondere Feier statt. Sie fällt mit der Öffnung von Bodegas zur Verkostung des „neuen Weines“ mit gerösteten Kastanien und gesalzenem Fisch zusammen. Auf geteerten Brettern gleiten die Jungen mit hoher Geschwindigkeit die steilen Straßen des Dorfes hinunter. Diese Tradition erinnert daran, wie früher das Holz aus den höher gelegenen Ortsteilen zu den niedriger gelegenen Schreinerwerkstätten transportiert wurde. Zahlreiche Besucher und Anwohner genießen dieses besondere Fest und feuern die Mutigsten auf ihrer manchmal gefährlichen Fahrt mit so originellen „Fahrzeugen“ an. Das Dorf strahlt während des ganzen Tages eine festliche Stimmung aus.
Wann: 29.11.2009

Nun soll es bald soweit sein, im Februar 2010 darf Lidl seine 12 Märkte auf den Kanaren eröffnen. Fast 7 Jahre hat die Lidl um diese Genehmigung gekämpft. Die für die Kanaren neue Supermarktkette soll den Lebensmittelmarkt und die Preise zum Positiven verändern. Auf dem spanischen Festland ist Lidl schon seit einigen Jahren vertreten. Jetzt eröffnen 4 Märkte auf Gran Canaria, auf Teneriffa (in Santa Úrsula, Puerto de la Cruz, La Laguna, Granadilla, Las Chafiras und Adeje), auf Lanzarote und auf Fuerteventura. Die Logistik wird von Güimar auf Teneriffa aus geleitet, die Baumaßnahmen sollen bis Ende 2009 überall abgeschlossen sein. Etwa 500 Arbeitsplätze werden durch den Lidl-Konzern geschaffen, 400 für die Märkte und 100 für die Logistik.
Der große spanische Weinführer „Guía Peñín 2010“ ist erschienen und überrascht in dieser Ausgabe mit 231 tinerfenischen Weinen, welche der Weinguru Carlos González im Mai dieses Jahres in der Casa del Vino in El Sauzal ausgiebig probiert und dann bewertet hat. 12 der verkosteten Weine erhielten zwischen 90 und 94 Punkten und wurden als „Excellent“ ausgezeichnet.
Bedingt durch die starken Regenfälle wurden gestern grosse Teile im Norden Teneriffas überschwemmt. Besonders betroffen waren Puerto de La Cruz, La Orotava und Los Realejos. Der Verkehr kam stellenweise über Stunden zum stillstand. Nahezu alle Barrancos (Schluchten) in der Gegend von Puerto de La Cruz spülten die Wassermassen Autos und alle möglichen Gegenstände in Richtung Meer. Seit über 40 Jahren konnte man nicht mehr beobachten, das der Barranco San Felipe welcher in der bekannten Playa del Jardin mündet derartige Wassermassen transportierte. Polizei, Feuerwehr und zivile Helfer waren die ganze Nacht ununterbrochen im Einsatz um Schäden einzugrenzen. Glücklicherweise sind lediglich Sachschäden und keine Personenschäden entstanden.
In der jüngeren Vergangenheit mach sich deutlich bemerkbar, dass in Sachen Umweltschutz umgedacht wird. Nicht nur auf Teneriffa, sondern auf der ganzen Welt werden immer mehr erneuerbare Energien eingesetzt. Um nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Bevölkerung diesen Gedanken zu festigen, zeigt der Film HOME mit wirklich beeindruckenden Bildern, wie schön die Erde ist und weit die Zerstörung vorangetrieben wurde. Aber der Film zeigt auch, was schon alles getan wird, um die in den nächsten 10 Jahren benötigte Trendwende herbeizuführen. Die Kernaussage des Films ist: Jeder kann etwas tun. Wer Home noch nicht kennt, der kann ihn sich kostenlos auf der Video-Plattform YouTube ansehen. Und der Film zeigt schon erste Spuren, denn aufgrund des Filmes wurden viele Menschen sofort Tätig, so dass derzeit zum Beispiel der Verein „Weltsolartag e.V.“ gegründet wird, der Solarprojekte unterstützen will und am 12. und 13. Juni 2010 den ersten Weltsolartag plant. Nähere Infos dazu unter www.weltsolartag.com.