Archiv des Autors: Redaktion

Charros in La Orotava

Die sogenannten „Charros“, das sind lange und dicke Seile, an denen Metalldosen befestigt sind, sind jetzt auf den Straßen von La Orotava und Puerto de la Cruz sichtbar. Diese werden in vielen Grundschulen gebastelt und sind Teil einer sehr alten kanarischen Tradition, die zudem mit neuem Wein und Kastanien gefeiert wird. In La Guancha und speziell in Icod de los Vinos wird diese Tradition mit langen, viereckigen Pappbrettern gefeiert, mit denen Kinder und Jugendliche die Straßen herunterrutschen und an verschiedenen Wettbewerbern teilnehmen können. In La Guancha wird es ebenfalls mit landestypischer Musik, Wein und Kastanien gefeiert. (ElDía)

Strafen für das Füttern von wildlebenden Tieren

Das Füttern von wildlebenden Tieren ist, daran erinnerte jetzt das Rathaus Los Realejos, in der Öffentlichkeit verboten und mit einer Geldstrafe zwischen 50 und 90 Euro verbunden. Zu diesen wildlebenden Tieren gehören unter anderem: Ratten, Tauben, Hühner, Katzen und Hunde. Überdies wird auf Paragraph 43 des Tierschutzgesetzes hingewiesen, da wildlebende Tiere unterschiedlichste Krankheiten haben können, welche durch Bisse übertragen werden können. Das Rathaus empfiehlt, in einem entsprechenden Fall zuerst den Tiernotruf anzurufen, damit geschultes Personal dieTiere zu einem Heim weiterleiten kann und somit auch keine Probleme mit den Einheimischen entstehen können. (ElDía)

Ökonomisches Forum

Das „Foro Económico y Social“ im „Antiguo Convento de Santo Domingo“ geht in seine erste Runde. Zu diesem Anlass werden Francisco Hernández González und Andrés González Sanfiel, Lehrer der Universität La Laguna, umfassend in das Thema „Grundorganisation“ einsteigen. Die zweite Präsentation, die am Donnerstag abgehalten wird, dreht sich um das Thema „Zentrale Administration zugunsten von Kultur und Wassersport“ und wird von José Luis Rivero Ceballos, Mitarbeiter der „ULL“ vorgetragen. Das „Foro“ plant zudem viele weitere Aktivitäten und Spiele rund um die präsentierten Themen. (ElDía)

Krise in der Krankenpflege

Wie Josè Àngel Rodríguez, Präsident der Krankenpflegeschule in Santa Cruz von Teneriffa mitteilte, wurde errechnet, dass fast 60% der existierenden Krankenpfleger/innen (3000 von 5000 Krankenpfleger/innen) keinen festen Arbeitsplatz haben. Diese Instabilität ist einer der Gründe, warum so viele Krankenpfleger/innen in den vergangen Jahren für bessere Plätze, höheren Lohn und bessere Arbeitsbedingungen streikten. Diese Schule hatte für das Wochenende vom 28. November diesen Jahres eigentlich ein Examen mit anschließender Feier vorbereitet. Die Inselregierung verschob diesen Anlass ohne Angabe von Gründen auf das kommende Januar. (ElDía)

11 Millionen Kilo Bananen unbrauchbar

Viele Bananen sind aufgrund des starken Windes im letzten Sommer heruntergefallen und konnten wegen der starken Prellungen nicht mehr verkauft werden. Auf diese Weise wurden 2015 fast 11 Millionen Kilogramm Bananen für den Direktverkauf unbrauchbar. Eine Zahl, die für die Kanaren sehr erschütternd ist und für sehr großen Verluste verantwortlich ist. Miguel Lopez, Sekretär der COAG, sagte hierzu, dass man geprellte Bananen dennoch für vieles nutzen könne, man müsse sie nicht gleich wegwerfen. Aus dem „Stumpf“ einer Banane kann zum Beispiel Dünger gewonnen werden. (ElDía)

Ladestationen für Elektroautos

Das Cabildo von Teneriffa hat in den letzten Tagen die Installation von zehn neuen öffentlichen Ladestationen für Elektroautos beschlossen. Somit erhöht sich die Anzahl inselweit auf 15.Dies wurde durch den Inselpräsidenten Carlos Alonso auf einer Präsentation bekanntgegeben. Hiermit fördert Teneriffa die nachhaltige Mobilität mit Elektrofahrzeugen. Die Regierung unterzeichnete eine Vereinbarung, wonach sieben Station von der Regierung finanziert werden und drei vom Verband der Elektroinstallationen und Telekommunikation von Santa Cruz de Tenerife (Asinelte). Installiert werden die Stationen voraussichtlich in Santa Cruz (fünf) in La Laguna (drei) und an der Basis des Teide-Seilbahn (zwei). (www.eldia.es)

La Laguna ist eine Reise wert

Auf der Suche nach historischen Meisterleistungen wird man schnell in La Laguna fündig. Die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Altstadt von La Laguna ist wirklich eine Reise wert, denn sie birgt viele historische und architektonische Schätze. Außerdem kann man viele Geschäfte entdecken, in denen man nach Herzenslust stöbern kann. Lokale Weine, kanarisches Kunsthandwerk und typische gastronomische Produkte der Insel werden dort zum Verkauf angeboten. Die alte Universitätsstadt hat ein ganz besonderes Ambiente. Überzeugen Sie sich bei einem Besuch davon. Es lohnt sich. (webtenerife)

Flugstau am Himmel

Fast 30 Flüge mussten am Montag nach Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa Nord umgeleitet werden, nachdem gegen 09.30 Uhr eine norwegische Maschine einen Defekt an den Vorderrädern erlitt. Der Vorfall wurde ohne Verletzte gelöst und 183 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder konnten das Terminal ohne Probleme verlassen. Allerdings stand das Flugzeug auf dem Rollfeld und behinderte so den Flugverkehr. Aufgrund dessen, daß das Flugzeug mit 17000 Litern Treibstoff beladen war, konnten die beschädigten Räder aus Gründen der Sicherheit zuerst nicht gewechselt werden. Daher wurde der Treibstoff abgepumpt, was eben einige Zeit in Anspruch nahm. Nachdem die Räder gewechselt waren und das Flugzeug wegbewegt wurde, konnte der Flugbetrieb wieder aufgenommen werde. (eldia.es)

Besuch von Garachico lohnt sich

Die unzählig vielen kleinen Orte auf Teneriffa eignen sich wunderbar für schöne Wanderausflüge. So zum Beispiel auch Garachico. Dieser Ort, hinter Icod gelegen, hat hohe künstlerische und architektonische Werte zu bieten, deren Schönheit weit gerühmt wird. Die ehemalige Hafenstadt wurde im Jahre 1496 gegründet und erinnert mit ihren alten Herrenhäusern und Kirchen an vergangene, glorreiche Zeiten. Die Architektur von Garachico wurde als „historische architektonische Einheit“ eingestuft. Es ist also wirklich eine Reise wert. (webtenerife)

Neues Projekt für Demenzkranke in Japan

Die japanische Firma „Nipona“ brachte aufgrund der enormen Anzahl Demenzkranker (47,5 Millionen weltweit) die sogenannten „GPS Dokodemo Shoes“ heraus. Diese Schuhe sind speziell mit einem GPS-Signal ausgestattet, welches von den Pflegern auf einer speziellen Smartphone APP abgefangen und auf einer Karte angezeigt wird, um genau zu wissen, wo die gesuchte Person ist. Zurzeit sind die Schuhe für den Preis von 266€ nur in Japan oder auch in Online-Shops verfügbar. Das Signal zeigt auch an, ob die Person sich 50 Meter, 100 Meter oder 150 Meter von seinem Haus weg bewegt hat. Dieses Gerät ist in der Schuhsohle versteckt, damit es nicht herausfallen kann.
(El Día)